Das Gunda-Werner-Institut ist Teil des Netzwerks 1325 und arbeitet darüber hinaus an einer Definition zu Feminist Cultural Diplomacy. Das GWI definiert ein Feministische Außenpolitik folgendermaßen:
Eine Feministische Außenpolitik erkennt Geschlechtergerechtigkeit als zentrale Voraussetzung für Frieden an. In der Folge setzt sie sich für den Abbau von patriarchalen Strukturen, das heißt für die Überwindung von Gewaltverhältnissen ein. Dabei verlangt die Überwindung von struktureller Gewalt aufgrund von Geschlecht, Herkunft, “Race”, sexueller Orientierung, Be/Hinderung und anderen Diskriminierungskategorien einen intersektionalen Ansatz. Nur so lässt sich das Kernanliegen Feministischer Außenpolitik erreichen, die menschliche Sicherheit im Rahmen einer menschenrechtsbasierten Politik in den Mittelpunkt zu stellen.
Feministische Außenpolitik stellt sich in den Dienst der gemeinwohlorientierten, demokratischen Zivilgesellschaft und will mit all ihren Instrumenten das Recht auf Frieden umsetzen und die Überwindung von Hunger und Armut erreichen.
Damit ist eine Feministische Außenpolitik keine Angelegenheit von Frauen für Frauen – sondern eine menschenrechtsbasierte Neuorientierung von Außenpolitik insgesamt.
Wir sind außerdem eingeladen, eine Diskussion mit dem Auswärtigen Amt zu Feminist Cultural Diplomacy anzuregen.
In unserem Dossier Feministische Außenpolitik können Sie mehr über das Netzwerk 1325 und unsere Arbeit zu dem Thema lesen.